Tag 3.
Die ganze Sache nimmt einen Lauf, den ich so nicht erwartet habe. Beide Dinge.
Die Web-2.0-Pause tut mir gut. Twitter nicht so voll zu spammen hat auch was. SchülerVZ, MeinVZ und WKW sind sowieso nicht mein Ding. Aber Facebook hat’s mir trotzdem angetan. Ich sag nur: FarmVille-Junkie.
Aber auch die Geschichte mit der “modernen Zensur” dreht und wendet sich. Anfangs, doch noch scheinbar transparent, wird jetzt alles immer verstrickter und verwogener. Da ich ja noch Schüler der zehnten Klasse bin, befinde ich mich von Morgens bis Nachmittags in einer so genannten “Klassengemeinschaft”, die keine mehr ist. Die einen lästern über die anderen, sagten aber vor fünf Minuten noch, dass man beste Freund/innen sei. So was ist nicht wunderfein. Das ungeschriebene Gesetz von gestern, “Wer die Regeln nicht einhält ist auf jeden Fall ein Mistkerl. (…) Aber wer seine Kameraden nicht achtet, ist ein absoluter Mistkerl” gilt für mich immer noch. Aber für diese “Klassengemeinschaft” nicht. Und dass tut denen nicht gut. Ich für mich habe meine Entscheidungen und meinen Weg bis Mitte 2010 gefunden. Es wird ein langer, beschwerlicher Weg mit Hürden, Hindernissen, Vertrauensmissbräuchen und vielem mehr. Ich bin gespannt.
Diese Klasse hat ihr Potential aus meiner Sicht irgendwie verloren. Ich werde weiterhin meinen Weg beschreiten und mich, wie sie, egoistisch gen Norden bewegen. Meine Kampf gegen die Zensur werde ich bis zum Ende weiter führen!